Feuerwehr rettet ausgestopftes Raubtier aus dem Rhein

  08 Auqust 2016    Gelesen: 678
Feuerwehr rettet ausgestopftes Raubtier aus dem Rhein
Falsche Katze in Seenot: In Düsseldorf ist ein Rettungsboot der Feuerwehr ausgerückt, um ein Tier aus dem Rhein zu retten. Die Operation gelang - doch der Gerettete lebte schon lange nicht mehr.
Mehrere Anrufer aus Düsseldorf hatten am Sonntag die Feuerwehr alarmiert. Eine Katze treibe auf einem Stück Treibholz auf dem Fluss im Stadtzentrum in Höhe der Theodor-Heuss-Brücke, berichteten die Anrufer. Umgehend rückte das Rettungsboot der Feuerlöschstation aus, wie die Feuerwehr mitteilte.

Doch die Retter erwartete eine Überraschung: Denn auf dem Rhein trieb nicht eine Katze in Seenot, sondern ein ausgestopftes Raubtier - laut Feuerwehr offenbar ein Dachs, der auf einem Holzbrett befestigt war.

Um die Konstruktion zu stabilisieren, hatte der unbekannte Erbauer eine Konstruktion mit vier Kunststoffflaschen unter dem Brett als Schwimmkörper befestigt. Wer das Tier auf die Reise geschickt hat und wie lange es schon unterwegs war, ist der Feuerwehr zufolge nicht bekannt.

Das ausgestopfte Tier habe jetzt jedenfalls vorläufig eine neue Heimat, wie die Retter mitteilten: "Die Löschbootstation wird das seltsame Treibgut bis zur Klärung des weiteren Verbleibs als `Trophäe` behalten."

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