Darüber hinaus fordere die WSWA von den Kongressmitgliedern die „vollständige Finanzierung“ der Umsetzung der im vergangenen Jahr verabschiedeten Akte zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Das Ministerium für Verkehrswesen solle den steigenden Cannabis-Konsum bei Autofahrern in jenen Staaten untersuchen, wo zuvor eine Legalisierung erfolgt war.
Green Rush Daily betonte, dass die Gefahr beim Autofahren unter Cannabis-Einfluss in der Regel übertrieben werde. Wissenschaftlichen Arbeiten zufolge nimmt die Unfallgefahr unter Einfluss von Cannabis um 92 beziehungsweise 166 Prozent zu. Im April hatten amerikanische Forscher jedoch eine Studie dazu veröffentlicht, die besagt, dass diese Arbeiten sich auf nicht repräsentable Ermittlung gestützt oder Fehler in der Methodologie zugelassen hätten.
Ende 2015 habe die zivile US-Bundesbehörde für Straßen- und Fahrzeugsicherheit (NHTSA) entdeckt, dass im Durchschnitt das Unfallrisiko bei einem unter Cannabis-Einfluss (konkret, seines Wirkstoffes Tetrahydrocannabinol, THC) stehenden Autofahrer nur um fünf Prozent höher als bei einem völlig nüchternen Menschen sei. Indes würden 0,8 Promille Alkohol das Unfallrisiko um 300 Prozent, und 1,5 Promille es sogar um 1100 Prozent erhöhen.
Der Cannabis-Konsum für medizinische Zwecke ist derzeit in 25 US-Bundesstaaten erlaubt. In den Staaten Colorado, Washington, Oregon, Alaska und in der US-Hauptstadt Washington DC darf man das Rauschmittel für „erholsame Zwecke“, beispielsweise zum Stressabbau, konsumieren.
Ende Juli hatte WikiLeaks fast 20.000 interne E-Mails der US-Demokraten veröffentlicht. Das Ziel dieser Publikation war die Entlarvung der demokratischen US-Präsidentschaftskandidatin, Hillary Clinton.
Quelle:sputniknews
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