Nach eigenen Angaben der GTÜ beruht der Report auf der Datenbasis von mehr als fünf Millionen Hauptuntersuchungen. Die sogenannte HU ist verbindlich und muss nach der Erstzulassung eines Autos spätestens nach drei Jahren, danach alle zwei Jahre durchgeführt werden.
Insgesamt hat die GTÜ 240 Modelle ausgewertet und jeweils eine Mängelquote erstellt. Sie gibt Auskunft darüber, wie viele Mängel im Schnitt pro 100 untersuchten Exemplaren eines Modells festgestellt wurden.
In dieser Bildergalerie sind die Autos mit den besten und schlechtesten Mängelquoten aufgelistet:
Was die Auswertung der HU-Ergebnisse in der ersten Hälfte dieses Jahres betrifft, hat sich der technische Zustand der deutschen Gebrauchtwagenflotte laut GTÜ leicht gebessert. Bis Sommer 2016 fielen bei den Hauptuntersuchungen demnach 21,2 Prozent der Autos mit erheblichen Mängeln als verkehrsunsicher durch. Im vergangenen Jahr hatte die Durchfallerquote noch 22 Prozent betragen. Die betroffenen Fahrzeuge müssen repariert und erneut den Prüfern vorgeführt werden.
Gleichzeitig wiesen jetzt 61,3 Prozent der Wagen keine Mängel auf - nach 60,2 Prozent im Vorjahr. Geringe Beanstandungen gab es bei 17,5 Prozent der Autos (2015: 17,8 Prozent). Am häufigsten sind Mängel an der Elektrik inklusive der Beleuchtung. Grundlage der Statistik sind rund 2,3 Millionen GTÜ-Hauptuntersuchungen.
Quelle : spiegel.de
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