Gegenüber dem Standard-M4 hat BMW die Leistung unter anderem dank der aus dem M4 GTS bekannten Wassereinspritzung um 69 auf 500 PS sowie um 50 auf 600 Newtonmeter angehoben. Damit einher geht auch eine deutliche Verbesserung der Fahrleistungen: Während die Version mit Automatikgetriebe den Sprint aus dem Stand auf 100 km/h in 4,1 Sekunden erledigt, hakt der mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und Hinterachssperrdifferenzial ausgestattete DTM-M4 diese Disziplin in 3,8 Sekunden ab. Zudem wurde die Topspeed-Sperre von 250 auf 305 km/h angehoben.
Für die Rennstrecke optimiert
Das Sondermodell wurde vor allem für den Einsatz auf Rennstrecken optimiert. Sport-Cup-Reifen im Format 265/35 R19 und 285/30 R20 in Kombination mit einem Gewindefahrwerk sorgen für besseren Kontakt zur Straße. Darüber hinaus ist der Bolide serienmäßig mit durablen Carbon-Keramik-Bremsen ausgestattet.
Auch der Aero-Trimm mit Sichtcarbonteilen dürfte der Performance zuträglich sein. Unter anderem sorgen ein mächtiger Heckflügel, ein Frontsplitter und Aero-Flicks für mehr Anpressdruck. Hierbei dürfte auch der Heckdiffusor hilfreich sein, aus dem vier 80 Zentimeter dicke Endrohre der leichten Titanauspuffanlage lugen.
Leicht sind auch die mit Alcantara und Leder bezogenen Carbon-Schalensitze mit Sechspunktgurten. Ein Überrollkäfig statt einer Rückbank und ein M-Sportlenkrad sind weitere Details der straßentauglichen Rennsport-Ausstattung. Sie umfasst auch Komfortdetails wie etwa eine Klimaautomatik, LED-Scheinwerfer, OLED-Rückleuchten, ein Navisystem oder akustische Einparkhelfer.
Angesichts der vielen Verfeinerungen verlangt BMW einen deftigen Aufpreis: Fast 150.000 Euro kostet die ab sofort bestellbare DTM-Version. Damit verdoppelt sich der Preis zum Standard-M4.
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