Das britische Modemagazin Dazed and Confused gibt den muslimischen Bevölkerungsanteil auf der Welt mit 23 Prozent an, was die Muslime als potenzielle Kunden äußerst interessant macht.
Zudem hätten nach dem im Auftrag Dubais von Thomson Reuters veröffentlichten Bericht „Global Islamic Economy“ aus dem Jahr 2015 muslimische Verbraucher im Jahr 2013 umgerechnet 243 Milliarden Euro für Schuhe und Kleidung ausgegeben. In drei Jahren könnte diese Summe auf 442 Milliarden Euro steigen.
Chanel ist bei Weitem nicht das einzige Luxuslabel, das versucht, wohlhabende Kunden aus der muslimischen Community zu erreichen. Im Januar hat Dolce & Gabbana eine exklusive Hijab- und Abaya-Kollektion herausgebracht. Auch im Prêt-à-porter-Sektor, der für die Mehrheit erschwingliche tragefertige Bekleidung bereithält, ist die Tendenz dieselbe:
H&M setzte erstmals ein Model mit Hijab für seine Werbekampagne ein und Uniqlo verbündete sich mit der Anglojapanerin Hana Tajima, die Hijabmodelle für muslimische Frauen entwirft.
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