Cassalette lieferte die Begründung gleich mit: „Er hat vor der Saison sämtliche Wünsche erfüllt, der Trainerstab (um Kosta Runjaic; d. Red.) hat alles bekommen, was er wollte, sogar jetzt noch einen super Trainingsplatz, von dem alle schwärmen. Aber jetzt müssen sie auch mal liefern. Das ist Hasans Meinung und damit hat er Recht!“
Bei einer weiteren Niederlage brenne es, so der Präsident. Sollten positive Resultate weiterhin fehlen, wird beim Zweitligisten kritisch über die Zukunft beraten. „Dann wird es eine Krisensitzung geben, dann müssen wir gewisse Dinge in Frage stellen.“ Auch für Trainer Runjaic, der sein Amt erst im Juli antrat, dürfte es dann um seinen Job gehen.
Cassalette verlieh seinen Forderungen nach Ergebnissen weiter Ausdruck: „Das 2:3 in Sandhausen war neben dem 0:1 beim Saisonauftakt in Fürth der Tiefpunkt meiner einjährigen Amtszeit. Ich erwarte gegen Kaiserslautern (Montag, 20.15 Uhr) ein vernünftiges Spiel. Wenn wir wieder sang- und klanglos verlieren, geht’s zur Sache. Wir können doch nicht alle dasitzen und sagen: ‚Schauen wir mal weiter.‘ Irgendwann muss ein Zeichen gesetzt werden.“
Nach Informationen des „Münchner Merkur“ könnten indes mehrere Spieler zu 1860 München zurückkehren. Auf der Liste: Rubin Okotie (29, Foto) und Thomas Meißner (25). Angreifer Okotie wechselte im Sommer ablösefrei zum chinesischen Zweitligisten Beijing Enterprises, soll dort aber nicht glücklich sein. Innenverteidiger Meissner steht noch bis 2019 in Den Haag unter Vertrag und könnte ebenfalls zur Option werden. Auch eine Rückkehr von Hannovers Marius Wolf (21) sei dem Bericht zufolge nicht ausgeschlossen.
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