Der Verband hat die Aufnahme von Ermittlungen wegen mutmaßlicher Beleidigungen gegen Unbekannt gefordert. Ronaldo hatte mit drei Treffern das Derby entschieden.
Nach Berichten des Radiosenders Cadena Ser und anderer Medien wurde der Portugiese im Estadio Vicente Calderón unter anderem als "Maricón" (Schwuchtel) beschimpft. Arcópoli, das sich auch für die Rechte von Bi- und Transsexuellen einsetzt, fordert eine Untersuchung der LFP. Bei Bestätigung der Vorwürfe müsse die Anti-Gewalt-Kommission des Parlaments eingeschaltet werden.
Die homophobe Hetzjagd gegen Ronaldo in der Primera División sei nicht neu, hieß es. "Das kann so nicht weitergehen. Es scheint so, als ob weder die Fußballer noch die Klubs diesem Phänomen, das den Hass fördert, Bedeutung beimessen." Der Fußball, so Arcópoli-Koordinator Yago Blando, sei weiterhin einer der unsichersten Bereiche für Homosexuelle oder für Menschen, die als solche betrachtet werden.
Quelle : spiegel.de
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