Das Problem betreffe eine sehr geringe Anzahl von iPhones, die in den Monaten September und Oktober 2015 produziert worden sind, erklärte das Unternehmen am Montag . Das Problem sei aber nicht sicherheitsrelevant, betonte der Konzern. Diese Abgrenzung ist wichtig, nachdem Konkurrent Samsung sein Top-Smartphone Galaxy Note7 wegen brennender Akkus vom Markt nehmen musste.
Für Apple ist es schon die zweite Austauschaktion binnen weniger Tage. Vergangene Woche hatte das Unternehmen ein vergünstigtes Reparaturprogramm für das iPhone 6 Plus gestartet. Der Konzern habe festgestellt, dass einige Geräte "ein flackerndes Display oder Probleme mit Multi-Touch aufweisen, nachdem sie mehrmals auf eine harte Oberfläche fielen und anschließend weiter belastet wurden". Ein solches Gerät könnten Kunden für einen etwa halbierten Preis von 167,10 Euro reparieren.
In den USA laufen mehrere Sammelklagen von Besitzern betroffener iPhones. Sie führen ihre Display-Probleme auf einen Konstruktionsfehler zurück, berichtete die Technikseite "Motherboard" im Oktober. Solche sogenannten Class Action Lawsuits können für Anwälte in den USA sehr lukrativ sein, da sie im Erfolgsfall oft mit einem Prozentsatz an den Schadensersatzzahlungen beteiligt werden.
Quelle : spiegel.de
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