Insgesamt sollen während des Abstiegs zur Erde neun Teile aus Silizium-Material verschiedener Dichte sowie glasfaserverstärktem Kunststoff verbrennen. Ein jedes dieser Teile ist etwa fünf mal 30 Zentimeter groß.
Bei dem Experiment geht es darum, die Fähigkeiten verschiedener Materialien beim Entflammen unter langfristig geringer Schwerkraft zu untersuchen. Die Ergebnisse sollen zeigen, inwieweit die Methoden zur Auswahl von „Weltraum“-Materialien auf der Erde hinsichtlich des Brandschutzes wirklich effektiv sind.
Am 7. September hatte bereits das Experiment „Saffire-I“ stattgefunden, wobei – ebenfalls nach einem Flug zur ISS — im Raumfrachter „Cygnus“ ein 40 Zentimeter mal einen Meter großer Gegenstand in Brand gesetzt worden war.
Wie es von der Nasa hieß, sind trotz der enormen Erfahrungen in der bemannten Raumfahrt die Bedingungen, wie sich ein Brand unter Weltraumbedingungen ausbreitet, noch äußerst schlecht erforscht. Das liege daran, dass derartige Untersuchungen wegen der Gefahren für die Crew nicht an Bord bemannter Raumschiffe vorgenommen werden könnten.
Die Ergebnisse der Saffire-Experimente sollten nun mögliche Szenarien für Brandentwicklung im All voraussagen helfen.
Die während des Experiments erhaltenen Daten werden per Telemetrie zur Erde übermittelt. „Cygnus“ soll am 27. November beim Eintritt in die Erdatmosphäre über dem Stillen Ozean endgültig verbrennen.
Quelle : sputnik.de
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