In einem offenen Brief hatte der US-Hedgefonds im Oktober kritisiert, dass das Beteiligungsgeflecht der Samsung-Gruppe - deren Flaggschiff der Elektro-Hersteller ist - zu kompliziert sei. Der für sein aggressives Finanzgebaren bekannte Investor dringt darauf, dass Samsung sein operatives Geschäft abtrennt und in den USA an die Börse bringt. Daneben solle eine Holding entstehen, um die Eigentumsverhältnisse zu vereinfachen, verlangt der Investor.
Zuletzt schwierige Zeiten für Smartphone-Gigant
Samsung habe in den vergangenen Jahren Schritte zur Vereinfachung der Geschäftstätigkeiten unternommen, "um sich auf die Kernfähigkeiten" zu konzentrieren, hieß es in der Firmenmitteilung. Die Suche nach der "optimale Struktur" hänge unter anderem von strategischen, rechtlichen und finanziellen Erwägungen ab. Die Überprüfung, an der auch externe Berater beteiligt seien, könne mindestens sechs Monate in Anspruch nehmen.
Samsung durchlebt derzeit schwierige Zeiten. So musste der Smartphone-Weltmarktführer sein Flaggschiff Galaxy Note 7 vom Markt nehmen, weil einzelne Geräte in Brand gerieten. Das kostet den Konzern mehrere Milliarden Euro. Zudem gehört Samsung zu den Unternehmen, die im Zuge der Korruptionsaffäre um die südkoreanische Präsidentin Park Geun Hye durchsucht wurden.
Tags:






