Wegen „Nigger“: US-Schulen werfen Roman-Klassiker aus dem Programm

  04 Dezember 2016    Gelesen: 796
Wegen „Nigger“: US-Schulen werfen Roman-Klassiker aus dem Programm
Wer kennt sie nicht – „Die Abenteuer des Huckleberry Finn“ und „Wer die Nachtigall stört“. Diese Bücher gelten als Meisterwerke der US-Literatur, doch nun sind sie wegen des „N-Wortes“ aus dem Lehrplan der Schulen in Accomack County im US-Bundesstaat Virginia verschwunden, berichtet CBS 6.
Die Bücher seien nach einer Klage mehrerer Eltern auf den Index gesetzt worden. Dies werde mit der Verwendung des in den USA indizierten „N-words“ begründet.

In Harper Lees weltbekannter Novelle „To Kill a Mockingbird“ und Mark Twains „Die Abenteuer des Huckleberry Finn“ soll das Wort ganze 250 Mal auftauchen, berichten die verärgerten Eltern.

​Nun soll demnächst ein Komitee aus Eltern, Schülern und Schulbibliothekaren über das Schicksal der Bücher entscheiden.

„To Kill a Mockingbird“, das von einem ungerechten Mordprozess gegen einen Schwarzen handelt, wurde weltweit übersetzt und trotz der „N-Worte“ mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet. „Die Abenteuer des Huckleberry Finn“ ist wohl das bekannteste US-Buch schlechthin und gilt als Schlüsselwerk der US-amerikanischen Literatur.

Quelle : sputnik.de

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