Dann begann für Emma, Joschua, Julius, Lena und Luis das Warten: Würde sich der Besitzer innerhalb eines halben Jahres melden? Wenn nicht, dürften sie das Geld behalten. Doch die Träume der 12- und 13-Jährigen verflogen schnell: Eine Woche nach dem Fund machte die Polizei den rechtmäßigen Besitzer des Gelds ausfindig, meldet die "Badische Zeitung".
Der 47-Jährige hatte die Scheine beim Spazierengehen verloren. Bei den Schülern bedankte sich der Mann eher knapp: Jedem der fünf habe er einen kurzen Dankessatz auf einem Blatt Papier und eine Packung Schokolade geschickt, heißt es in dem Bericht. Den gesetzlichen Finderlohn von insgesamt 910 Euro - 182 Euro pro Kind - musste der Besitzer allerdings trotzdem bezahlen. Die Kinder konnten sich das Geld im Bürgerbüro des Gundelfinger Rathauses abholen.
Auch wenn die Kinder von mehr Großzügigkeit geträumt hatten - wenigstens deren Eltern sind glücklich. "Ich bin stolz", zitiert das Blatt eine Mutter, "so schlecht scheint unsere Erziehung nicht gewesen zu sein."
Quelle : spiegel.de
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