Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen gegen Vater ein

  23 Dezember 2016    Gelesen: 829
Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen gegen Vater ein
Die Empörung in der Öffentlichkeit war groß: Ein 28-Jähriger bot seine 40 Tage alte Tochter bei Ebay an - und sagte später, es sei ein Scherz gewesen. Strafrechtliche Folgen hat der Fall nicht.
Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat das Ermittlungsverfahren gegen den Vater des sogenannten Ebay-Babys eingestellt. Der 28-Jährige hatte Mitte Oktober seine damals 40 Tage alte Tochter bei Ebay für 5000 Euro zum Kauf angeboten. Er behauptet, das sei ein Scherz gewesen. Diese Aussage sei nicht zu widerlegen, erklärte die Staatsanwaltschaft. Der Fall hatte große Empörung ausgelöst.

Für die Staatsanwaltschaft war der wichtigste Grund für die Einstellung, dass die Verkaufsanzeige nach gut einer halben Stunde von dem Beschuldigten selbst wieder gelöscht worden war.

Das Familiengericht in Duisburg hatte Ende Oktober verfügt, dass das Ebay-Baby und seine damals 20 Jahre alte Mutter in eine Mutter-Kind-Einrichtung ziehen. Dort leben Frau und Kind noch immer, wie die Stadt Duisburg bestätigte. Der Vater dürfe nur unter Aufsicht Kontakt zur Tochter haben.

Quelle : spiegel.de

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