Mit Blick auf die Übergriffe 2015 sagte sie weiter, dass sich junge von patriarchalen Traditionen geprägte und vom politischen Islam verhetzte nordafrikanische Männer - organisiert durch eine Handvoll Hintermänner - schwarmartig verabredet hätten. "Es ging 2015 darum, es den westlichen `Schlampen` und deren Männern, diesen europäischen `Schlappschwänzen`, mal richtig zu zeigen", sagte die 74-Jährige. Das folgende Silvester sei dann eine Herausforderung des Staates gewesen. "Denn diesen erneut angereisten Männern muss ja klargewesen sein, dass sie diesmal auf polizeilichen Widerstand stoßen würden."
Zumindest in diesem Punkt äußerte sich der Inspektionsleiter Organisierte Kriminalität des Polizeipräsidiums Düsseldorf, Dietmar Kneib, ähnlich: "Man muss schon davon ausgehen, dass es ein Statement gewesen ist. Die Diskussion, die es in dem letzten Jahr gegeben hat, kann auch in diesen Kreisen nicht vollkommen unbemerkt geblieben sein." Dass dann sie in so hoher Zahl auftauchten und in ausgeprägter aggressiver Grundstimmung gewesen seien, habe ihn nachdenklich gemacht. Die jungen Nordafrikaner seien sehr gut über die sozialen Medien vernetzt - "und zwar nicht über Facebook, sondern über solche, die wir nicht überwachen können".
Quelle: n-tv.de
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