Die Beamten trugen nach Angaben von Polizei und Gemeindeverwaltung schätzungsweise hundert bis 150 Kilogramm Feuerwerkskörper sowie verdächtige Stoffe aus dem Haus. Während der Lagerung bestand demnach keine Gefahr, der Abtransport war allerdings riskant. Sprengstoffexperten der Polizei brachten das Material nach und nach in kleinen Mengen in einem Sicherheitsbehälter aus dem Gebäude.
Das Material gehört einem 18-Jährigen. Er war bereits vor mehreren Tagen zusammen mit einem 24-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen festgenommen worden. Die Männer sitzen in Untersuchungshaft. Gegen sie wird wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt.
Es besteht der Verdacht, dass die Männer an Silvester in der Innenstadt von Kaiserslautern eine Explosion geplant hatten. Ermittler prüfen zudem, ob sie zu einer rechten Gruppierung gehören. Die Männer bestreiten, Pläne für eine Detonation gehabt zu haben. Sie wollen das Material lediglich für ein Feuerwerk gesammelt haben.
Quelle : spiegel.de
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