Bei dem Gebäude handelt es sich dem Bericht zufolge um ein historisches Häuschen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts - stehen geblieben ist lediglich ein angrenzendes Landhaus aus dem späten 18. Jahrhundert. Ein Gericht hat dem Nachbarn nun auferlegt, 20.000 Pfund zu zahlen. Sollte der Mann das nicht binnen zwölf Monaten tun, käme er für ein halbes Jahr in Haft.
Laut "Telegraph" hatte der Schreiner zwar eine Baugenehmigung zur Erweiterung seiner Farm im Örtchen Thornton-in-Craven - er habe aber für das Projekt nicht sämtliche Gebäude abreißen dürfen. Diese waren zudem denkmalgeschützt.
Der Anwalt des 55-Jährigen brachte eine Erklärung für das Verhalten seines Mandanten vor: Der habe zunächst gesetzeskonform ein Loch in die Mauer geschlagen, um den geplanten Anbau mit dem alten Haus zu verbinden. Dabei habe sich jedoch gezeigt, dass es signifikante Probleme mit der Statik gebe - diese hätten das gesamte Gebäude unsicher gemacht. Daher habe er entschieden, dort ein neues Gebäude zu errichten.
Der Richter sagte dazu: "Wenn da solch ein Gebäude gebaut würde, profitierten Sie von Ihrer eigenen Kriminalität."
Quelle : spiegel.de
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