Vorbild wären dabei die Niederlande: Dort gibt es dem Bericht zufolge bereits seit einigen Jahren die Möglichkeit, sich als Pflegebedürftiger die Dienste sogenannter Sexualassistentinnen – zertifizierter Prostituierter – bezahlen zu lassen.
Sexualassistenz ist derzeit bereits ein Trend in der deutschen Pflege: Es gibt immer mehr Prostituierte, die sich diese Zusatzbezeichnung geben und etwa in Pflegeheimen ihre Dienste anbieten, schreibt die Zeitung. Da die Berufsbezeichnung nicht geschützt ist, existieren jedoch große Qualitätsunterschiede, besonders auch im Umgang etwa mit Demenzkranken. Das Konzept und die öffentliche finanzielle Übernahme sind in der Pflegebranche umstritten. Der Pflegeforscher Wilhelm Frieling-Sonnenberg, Professor an der Hochschule Nordhausen, bezeichnet das Konzept als „menschenverachtend“.
Quelle : sputnik.de
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