Kampfansage aus New Hampshire: Wodka-Verbot als Reaktion auf Cyberangriffe

  11 Januar 2017    Gelesen: 727
Kampfansage aus New Hampshire: Wodka-Verbot als Reaktion auf Cyberangriffe
Der Chef der demokratischen Minderheit im Senat des US-Bundesstaates New Hampshire, Jeff Woodburn, hat vorgeschlagen, den Verkauf des russischen Wodkas in lokalen Läden zu verbieten, wie die Zeitung „Union Leader“ berichtet. Damit wolle er auf die angeblichen Hackerangriffe, deren Washington Moskau beschuldigt, antworten.
Woodburns Gesetzentwurf sieht zudem die Bildung einer speziellen Kommission vor, die entscheiden soll, wie der Rentenfonds des Bundesstaates jegliche Investitionen in mit Russland verbundene Aktiva unterbinden könnte.

Wann die Gesetzgeber von New Hampshire diesen Vorschlag des Senators prüfen werden, ist derzeit noch nicht bekannt. Zuvor hatten die US-Geheimdienste einen Bericht über die „Einmischung Moskaus“ in die Präsidentschaftswahlkampagne veröffentlicht. In diesem Bericht wurde der russische Präsident Wladimir Putin beschuldigt, eine „Kampagne zur Beeinflussung der US-Wahl“ angeordnet zu haben.

Der größte Teil des Berichtes unter dem Titel „Kreml-TV versucht Einfluss auf US-Politik zu nehmen und in den USA Missmut zu verbreiten“ ist zudem der Agentur Sputnik und dem TV-Sender RT gewidmet. Dabei beruht er hauptsächlich auf Analysen aus dem Jahr 2012, die im Zusammenhang mit den US-Wahlen im November 2016 teilweise und nur äußerlich verändert wurden.

Derartige Anschuldigungen sind nicht neu, werden jedoch bis heute durch keine konkreten Beweise bekräftigt. Wie der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, zuvor äußerte, ist Moskau der Anschuldigungen wegen Hackerattacken „recht müde“.

Quelle:sputniknews

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