Dass Tiere in der vereisten Donau einbrechen, sei gar nicht so selten, berichtete Stehle aus seiner Jägerpraxis. "Einmal habe ich ein tiefgefrorenes Reh entdeckt, Wildschweine in den letzten 40 Jahren schon drei, vier Mal."
Dass ausgerechnet ein Fuchs, dem man Schläue und Listigkeit nachsagt, in Fridingen dem Donaueis zum Opfer fiel, hat eine tragikomische Note: Er ist das Wappentier der örtlichen Narrenzunft. "Dies ist aber keineswegs ein Fastnachtsscherz, sondern ganz real", versicherte Stehle. Bedauerlich für ihn: Nach dem Auftauen des Eisblocks werde das Fuchsfell nicht mehr brauchbar sein.
Ein ungarischer Fuchs hatte hingegen an der Donau etwas mehr Glück und kam immerhin mit dem Leben davon. Das stark ausgekühlte Tier wurde bei Budapest geborgen. Sein Schwanz war im Eis festgefroren, teilte die ungarische Tierschutz-Liga auf ihrer Facebook-Seite mit. Das Tier überlebte, allerdings musste der Schwanz amputiert werden. Möglicherweise könne auch ein Bein wegen starker Erfrierungen nicht mehr gerettet werden.
Quelle: n-tv.de
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