Drei Crewmitglieder kamen in ein Krankenhaus. Die übrigen Betroffenen blieben nach der Behandlung vor Ort. Die Passagiere übernachteten auf Germanwings-Kosten in einem Flughafenhotel. Der Flug wurde gestrichen.
Bei dem Flugzeug handelte es sich nach Angaben der Airline um einen Airbus A319 mit 142 Passagieren und fünfköpfiger Besatzung. Die Ursache für den Geruch an Bord war zunächst unklar. Die Maschine werde derzeit eingehend untersucht, teilte die Germanwings-Sprecherin mit. Die Feuerwehr stand mit einem Löschfahrzeug, fünf Rettungswagen und weiteren Fahrzeugen auf dem Flughafen bereit.
Merkwürdige Gerüche und giftige Dämpfe in der Kabine sind für Fluggesellschaften ein bekanntes Problem. Sind die Flugzeugtüren geschlossen, steht als Atemluft nur noch die sogenannte "Zapfluft" zur Verfügung. Bei fast allen gängigen Flugzeugtypen wird die Kabinenluft direkt an den Triebwerken abgezapft und ungefiltert in die Kabine geleitet. Dabei kann sie sich mit chemischen Zusatzstoffe vermischen, die Turbinenölen und der Hydraulikflüssigkeit beigemischt sind.
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