Zugleich schraubte das Unternehmen seine Gewinnerwartungen im Geschäft mit DVDs und Blu-Ray-Filmen zurück. Hintergrund sei, dass Sony wie der Gesamtmarkt unter dem Druck der Online-Filmdienste leide. Immer mehr Kunden sehen sich Filme an, die per Streaming direkt aus dem Internet auf den Bildschirm kommen, anstatt DVDs oder Blu-Ray-Discs zu kaufen.
Filme bilden einen wichtigen Teil des Sony-Geschäfts, betonte der Konzern, nachdem es zuletzt auch Verkaufsspekulationen gegeben hatte. Zuletzt hatten einige Sony-Filme wie die "Ghostbusters"-Neuauflage weniger Geld als erhofft eingespielt. Zu den Kassen-Garanten der Sony-Studios gehören die James-Bond- und "Spider-Man"-Filmreihen. Gut lief zuletzt zudem das Geschäft mit TV-Serien auch dank Exklusiv-Produktionen für Streaming-Dienste wie etwa "The Crown" für Netflix.
Welche Auswirkungen die Abschreibung auf die Bilanz des dritten Geschäftsquartals hat, will Sony zusammen mit den Zahlen vom dritten Vierteljahr am 2. Februar bekanntgeben. Sony ringt um eine Trendwende in seinem Filmgeschäft, kommt nach eigenen Angaben aber nur langsam voran. Filmproduktionschef Michael Lynton wechselt nach 13 Jahren bei Sony Anfang Februar zur Snapchat-Mutter Snap.
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