Peugeot soll eine Milliarde für Opel zahlen
Ein Rahmenabkommen für den Deal könnte bereits kommende Woche geschlossen werden, hieß es weiter. Dann legt PSA seine Jahresbilanz vor. Verzögerungen seien aber möglich aufgrund der Komplexität der Verhandlungen, berichten die Insider. Auch der Kaufbetrag könne sich noch verändern. Die Bewertung unter anderem von Pensionsverpflichtungen, Markenrechten und von möglichen Sparpotenzialen ist dem Bericht zufolge noch nicht abgeschlossen.
Ein komplizierter Punkt in den Verhandlungen ist laut "Bloomberg" vor allem die Identifizierung möglicher Synergien zwischen PSA und Opel. Angesichts der Überkapazitäten in der europäischen Autobranche und der sich stark überlappenden Modellpalette von Opel, Peugeot und Citroën geht es dabei um große Summen.
Allerdings müssen die Konzerne die Gewerkschaften und die Politik in ihre Rechnung einbeziehen. Arbeitnehmervertreter, die Bundesregierung sowie Landesregierungen und Kommunen mit Opel-Standorten haben bereits wiederholt betont, dass sie auf der Einhaltung aller von GM eingegangenen Verpflichtungen zum Erhalt von Werken und Arbeitsplätzen bestehen. Berichten zufolge, hat GM-Chefin Mary Barra Opel zugesichert, dass es auch künftig als eigenständiges Unternehmen erhalten bleiben soll.






