Von den Umständen der Besetzung des Schiffes hatte ihm zufolge ein nach Sewastopol zurückgekehrter junger Matrose berichtet.
„Der Maschinen-Ingenieur und Erste Offizier haben sich verstecken können. Was den jungen Matrosen betrifft, so haben ihn die Piraten verschont. Das kann verschiedene Gründe haben: Er ist ganz jung, aber meiner Meinung nach hat seine Mutter stark für ihn gebetet“, sagte Buzaj gegenüber der Presse.
In den Hoheitsgewässern von Nigeria hatten Piraten die „BBC Caribbean“, ein unter der Flagge des Inselstaates Antigua und Barbuda fahrendes Frachtschiff, angegriffen. An Bord befanden sich laut einer am 8. Februar veröffentlichten Mitteilung der russischen Botschaft in Nigeria sieben Bürger Russlands und ein Ukrainer. Der Überfall auf das Schiff soll sich am 5. Februar ereignet haben.
Im Golf von Guinea gibt es immer wieder Überfälle auf ausländische Schiffe, bei denen Seeleute als Geiseln genommen werden. Mit russischen Seeleuten sollen sich Medienberichten zufolge derartige Vorfälle in den Jahren 2006, 2012, 2014 und 2016 ereignet haben.
Der Golf von Guinea gilt heute wegen solcher Piratenangriffe als eines der gefährlichsten Gebiete für die internationale Seefahrt.
Quelle : sputnik.de
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