Frau verblutet vor Schule

  15 März 2017    Gelesen: 377
Frau verblutet vor Schule
Nahe einer Kieler Kita und einer Schule kommt es zu einer grauenhaften Szene. Eine Frau wird mit einem Messer niedergestochen und stirbt wenig später. Opfer und Täter sollen ein Paar gewesen sein.
Auf offener Straße ist in Kiel eine Frau getötet worden. Noch in der Nähe des Tatorts nahm die Polizei einen 40 Jahre alten Tatverdächtigen fest. Die Gewalttat ereignete sich in der Nähe einer Gemeinschaftsschule und einer städtischen Kindertagesstätte .

Die Frau verblutete noch am Tatort. Dort war sie gegen 9.00 Uhr schwer verletzt entdeckt worden. Zu den Hintergründen des Geschehens konnte die Polizei bislang noch keine Angaben machen. Nach Medien-Informationen soll es sich um eine Beziehungstat handeln - die Frau und der Verdächtige waren demnach ein Paar. Bereits in der Vergangenheit soll es in der Beziehung zu Gewalt gekommen sein. Laut dem Radiosender NDR 1 habe es angeblich Streit um das Sorgerecht gegeben. Die beiden sollen getrennt gelebt haben. Sie hatten drei Kinder.

Der Mann soll der Frau am Morgen mit einem Messer schwere Schnittverletzungen zugefügt haben. Die Polizei bestätigte lediglich, dass die Frau am Tatort, nur wenige Meter von der Gemeinschaftsschule und einer gegenüberliegenden Kita entfernt, verblutete. Experten suchten den Tatort nach Spuren ab. Der Leichnam wurde gegen 11.30 Uhr in einem Transporter weggebracht. Polizisten reinigten den Tatort auf dem Bürgersteig mit einem Wasserschlauch.

Eine Gruppe Passanten verfolgte sichtbar fassungslos die Ermittlungsarbeit der Beamten am Tatort, der mit Flatterband abgesperrt war. Ein Mann, der seinen Namen nicht nennen wollte, sagte auf die Frage, was er empfinde: "Verzweiflung, Wut, wie jemand so etwas machen kann. Ich kannte den Täter. Er war schon ein bisschen gestört."

Nach Polizeiangaben gibt es Zeugen des Geschehens. Ein Sprecher konnte allerdings keine Angaben darüber machen, ob darunter Schulkinder sind. In der Gemeinschaftsschule lief der Unterricht am Mittwoch unterdessen weiter. Die Schule selbst teilte auf ihrer Homepage mit, dass weder Schüler noch Mitarbeiter von der Gewalttat betroffen seien. Den Kindern gehe es gut.

Quelle: n-tv.de

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