Massenhaft sind Eisberge auf der Schiffsroute durch den Nordatlantik aufgetaucht. Vergangene Woche waren es noch 37, jetzt schon 450, berichtet der "Guardian". Normal seien für diese Jahreszeit um die 80. Die Schiffe müssen Hunderte Kilometer Umwege fahren oder sich besonders langsam zwischen den kantigen Brocken hindurchschlängeln. Schuld daran seien kräftige Winde, die die Eisberge nach Süden getrieben hätten. Die Warnungen kommen von der International Ice Patrol, die zur US-Küstenwache gehört. Sie wurde gegründet, nachdem die Titanic vor 105 Jahren in diesen Gewässern einen Eisberg rammte und sank. Seitdem sei es nie wieder zu so einem Unglück gekommen, heißt es bei der Eispatrouille.
Quelle n-tv.de
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