Über die Hintergründe machten die Behörden zunächst keine weiteren Angaben. "Ein Sprengsatz wurde gefunden", bestätigte der Bezirksverwalter Konstantin Serov der russischen Nachrichtenagentur Tass. "Er wurde entschärft. Die Einwohner können wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Es ist alles gesichert bis hinauf zum siebten Stock." Serov ergänzte, dass die Ermittler im achten und neunten Stock noch arbeiteten.
Bei den Bewohnern der Wohnung, in der die Bombe gefunden wurde, handelt es sich den Angaben nach nicht um die Besitzer. Ob es Hausbesetzer sind, werde nun untersucht. Nachbarn berichteten, eine Wohnung im siebten Stock habe leergestanden. Serov machte keine Angaben dazu, wie viele Menschen sich in der Wohnung aufhielten. Unbestätigten Medienberichten zufolge sollen drei Männer festgenommen worden sein.
Nervosität in St. Petersburg
Nach dem Bombenanschlag in der Metro am Montag, bei dem 14 Menschen getötet und etwa 50 verletzt wurden, haben die Behörden die Sicherheitsmaßnahmen in St. Petersburg verstärkt. Eine U-Bahn-Station wurde am Donnerstag gesperrt. Die Ermittler identifizierten den 22 Jahre alten Akbarschon Dschalilow aus Kirgistan als Attentäter. Er starb bei der Explosion.
Derweil wurden acht Männer aus Zentralasien in St. Petersburg festgenommen. Sie werden verdächtigt, für Extremisten Anhänger angeworben zu haben. Ob sie mit dem Anschlag in der Metro in Verbindung stehen, ist bisher nicht bekannt.
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