Bei Rocket selbst schlug vor allem wegen Abschreibungen beim Modehändler Global Fashion Group ein Verlust von 741,5 Millionen Euro zu Buche. Die liquiden Mittel lagen Ende März bei 1,5 Milliarden Euro, die bei ausgewählten Unternehmen zusätzlich bei etwa 800 Millionen Euro. "Wir sind sehr gut ausgestattet", sagte Finanzchef Peter Kimpel. Rockets Geschäft - das Gründen von Start-ups nach dem Fließbandprinzip - verschlingt viel Geld. Anleger waren zuletzt verunsichert, ob es dem Konzern gelingen wird, dies über Verkäufe und Börsengänge wieder einzuspielen. Wann es zu einem Börsengang komme, ließ Samwer offen. Das Börsenumfeld habe sich verbessert, sagte Finanzchef Kimpel lediglich.
Als Hoffnungsträger gilt vor allem der Lieferdienst Delivery Hero ("Lieferheld", "Pizza.de", "Foodora"). Dieser erklärte am Montag, "verschiedene Finanzierungsoptionen, einschließlich eines potenziellen Börsengangs" zu prüfen. Das Unternehmen mit mehr als 5000 Mitarbeitern in gut 40 Ländern wird mit mehr als drei Milliarden Euro bewertet. Rocket war zuletzt unter Druck geraten, nachdem Großaktionär Kinnevik im Februar überraschend die Hälfte seiner Anteile abgestoßen hatte.
Quelle. reuters.de
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