Als erstes der vier Schiffe der F-125er Klasse wird die Fregatte Baden-Württemberg noch in diesem Sommer offiziell an die Bundeswehr übergeben. Nach den ersten Betriebserpobungen im Herbst des vergangenen Jahres folgten diesen Januar weitere Tests in der Nord- und Ostsee.
Neulich wurde die Fregatte beim Flugkörperschießen in allen Varianten überprüft: Abgefeuert wurden unter anderem ein Seezielflugkörper vom Typ „Harpoon“ und drei Anti-Flugzeugflugkörper vom Typ „RAM“.
Wie die Bundeswehr in einem Kommentar zu dem Video schreibt, ist Rolling Airframe Missile (kurz RAM) ein flugkörperbasiertes Nahbereichsverteidigungssystem für Schiffe, um feindliche Seezielflugkörper abzufangen. Die Raketen vom Typ RGM-84 Harpoon sind demnach Seezielflugkörper zum Bekämpfen von feindlichen Schiffen.
Die Fregatte Baden-Württemberg ist 149,6 Meter lang, 18,8 Meter breit und für bis zu 190 Mann Unterbringungskapazität, darunter 120 Mann Stammbesatzung, ausgelegt.
Das Kriegsschiff ist mit einem 127-mm Marinegeschütz sowie zwei 27-mm Marineleichtgeschützen (MLG) gewappnet. Außerdem ist die Fregatte mit Vierfachstartgeräten für Harpoon-Flugkörper, mit zwei Nahbereichflugabwehrsystemen RAM sowie vier Täuschkörperwurfanlagen (MASS) ausgestattet.
Quelle. sputniknews.com
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