Credit Suisse bläst Börsengang für Schweizer Geschäft ab

  26 April 2017    Gelesen: 710
Credit Suisse bläst Börsengang für Schweizer Geschäft ab
Die Schweizer Grossbank Credit Suisse verzichtet auf den geplanten Börsengang ihres Schweizer Geschäfts. Dafür beschafft sich das Finanzhaus am Kapitalmarkt über vier Milliarden Franken.
Die Credit Suisse erwirtschaftet im ersten Quartal des Jahres einen Gewinn in Höhe von 596 Millionen Franken.
Die Schweizer Grossbank bläst den geplanten Börsengang ihres Schweizer Geschäfts ab.

Statt dessen beschafft sich die CS an den Kapitalmärkten neues Kapital von über 4 Milliarden Franken. Dafür beruft die Grossbank am 18. Mai eine ausserordentliche Generalversammlung ein.
Weniger als eineinhalb Jahre nach der letzten Kapitalerhöhung zapft die Credit Suisse erneut die Anleger an. Rund vier Milliarden Franken will sich die zweitgrösste Schweizer Bank am Markt besorgen und damit die Debatte um eine zu dünne Kapitaldecke beenden.

Den Teil-Börsengang des Schweizer Geschäfts bläst die Credit Suisse dagegen ab, wie die Grossbank mitteilte. Im ersten Quartal fuhr die Credit Suisse dank eines florierenden Anleihengeschäfts mit 596 Millionen Franken den höchsten Quartalsgewinn seit eineinhalb Jahren ein. Analysten hatten mit einem Überschuss von 423 Millionen Franken gerechnet.

agenturen/muv;

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