Der Konzern mit Sitz in Pittsburgh hatte sein Gebot für den Hersteller der Farbenmarke Dulux vor zwei Wochen auf 26,9 Milliarden Euro oder 96,75 Euro je Aktie aufgestockt. Das entspricht einem Aufschlag von 50 Prozent auf den Aktienkurs vom 8. März. Am Tag darauf war PPG erstmals an die Niederländer herangetreten und hatte 80 Euro geboten, später auf 90 Euro erhöht. Doch Akzo blieb hart, obwohl eigene Aktionäre wie etwa der für sein aggressives Finanzgebaren bekannte Hedgefonds Elliott Advisors das Unternehmen zu Gesprächen mit PPG drängten. Im Kampf gegen die Übernahme will das Akzo-Management unter anderem die Chemiesparte abspalten, um den Konzern für PPG unattraktiver zu machen. Die Amerikaner haben bis zum 1. Juni Zeit, um sich für oder gegen ein offizielles Angebot zu entscheiden.
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