Sie sei stolz darauf, "den ersten Schauspielpreis aller Zeiten, der die Nominierten nicht nach ihrem Geschlecht trennt", in Empfang zu nehmen, sagte Watson. Beim Schauspielen gehe es um die Fähigkeit, sich in eine andere Person hineinzuversetzen. Das müsse nicht in zwei Sparten unterteilt werden.
Der Gruselthriller "Get Out" war mit sechs Nominierungen als Favorit in das Rennen gegangen. Er holte zwei Trophäen: den "Next Generation"-Preis für Hauptdarsteller Daniel Kaluuya und für die beste Komödien-Darbietung von Nebendarsteller Lil Rel Howery.
Zwei Popcorn-Becher gingen auch an den Film "Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen" über die Pionierarbeit schwarzer Wissenschaftlerinnen bei der US-Raumfahrtbehörde NASA. Die Schauspielerin Taraji P. Henson wurde zum "besten Helden" gekürt. Zum 26. Mal vergab der Sender in diesem Jahr seine von Fans gewählten Auszeichnungen, erstmals waren auch Fernsehkategorien dabei.
Hommage an Paul Walker
Die Netflix-Serie "Stranger Things" setzte sich unter anderem gegen "Game of Thrones" und "Atlanta" durch. Die Mystery-Serie brachte der 13-jährigen Millie Bobby Brown zusätzlich den Darsteller-Preis ein. Der Oscar-prämierte Film "Moonlight" gewann in der Sparte "Bester Kuss", den die Nachwuchsschauspieler Jharrel Jerome und Ashton Sanders auf der Leinwand austauschten.
Der Sonderpreis MTV Generation Award ging in diesem Jahr erstmals an eine Filmreihe und nicht an einen einzelnen Schauspieler. Geehrt wurde "Fast & Furious", Vin Diesel nahm die Trophäe für die gesamte Besetzung entgegen. Sichtlich gerührt erinnerte der Schauspieler an seinen Kollegen Paul Walker, der 2013 bei einem Autounfall ums Leben kam. Der achte Teil der 2001 gestarteten Hit-Serie "Fast & Furious" um illegale Straßenrennen räumt derzeit an den Kinokassen kräftig ab.
Quelle: n-tv.de , hul/dpa
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