An der Mailänder Börse kamen die Zahlen gut an: UniCredit-Aktien zogen um knapp vier Prozent an. Italiens führende Privatkundenbank Intesa Sanpaolo hatte im Auftaktquartal unter dem Strich 901 Millionen Euro verdient und dabei vor allem von der Vermögensverwaltungssparte profitiert.
UniCredit teilte zudem mit, den Aktienanteil an der Krisen-Airline Alitalia komplett abgeschrieben zu haben. Für die Kredite sei ausreichend Vorsorge getroffen worden.
Die Einnahmen der Mailänder Bank kletterten in den ersten drei Monaten zum Vorjahr um gut drei Prozent auf 4,8 Milliarden Euro - ebenfalls mehr als von Experten erwartet. Unter anderem im Handelsgeschäft gab es Zuwächse.
Der neue UniCredit-Chef Jean Pierre Mustier baut die Bank gerade um und hat bereits mehrere Beteiligungen abgestoßen. Außerdem werden die Kosten gedrückt und faule Kredite an Investoren veräußert. Am Finanzmarkt hat das Geldhaus zuletzt 13 Milliarden Euro aufgenommen. Der 56-jährige Franzose war geholt worden, um die bis dahin schwache Kapitaldecke aufzubessern. Seine Aufräumarbeiten hatten 2016 allerdings zu einem Verlust von zwölf Milliarden Euro geführt.
Quelle. reuters.de
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