"Wir sind davon überzeugt, dass der Zugang zum Kapitalmarkt der richtige Schritt ist, um unsere Wachstumspläne zu unterstützen", sagte Vorstandschef Jochen Halfmann. Beim Börsengang im streng regulierten Prime Standard wird das Unternehmen von den Banken Barclays, Berenberg, Jefferies und Unicredit begleitet, Lazard ist als Finanzberater für Vapiano tätig. Größter Eigentümer der Kette ist seit 2011 die Vermögensverwaltung Mayfair der früheren Tchibo-Mitgesellschafter Günter und Daniela Herz, die 44 Prozent hält. Firmengründer Gregor Gerlach gehören nach Unternehmensangaben noch 30 Prozent, dem Wella-Erben Hans-Joachim Sander 25 Prozent. Weniger als ein Prozent hält das Management.
Derzeit hat Vapiano 185 Restaurants in mehr als 30 Ländern. Im vergangenen Jahr kam das Unternehmen auf einen Umsatz von 248,6 Millionen Euro und einen bereinigten Betriebsgewinn von 28,6 Millionen. In diesem Sommer streben neben Vapiano noch eine Reihe anderer Firmen an die Frankfurter Börse. So bereiten Insidern zufolge derzeit der hessische Lkw-Zulieferer Jost-Werke, der Lebensmittel-Lieferdienst Hellofresh und der Essens-Lieferdienst Delivery Hero den Gang aufs Parkett vor. Der Elektromotoren-Hersteller Aumann hat in diesem Jahr bisher als einzige Firma diesen Schritt geschafft.
Quelle. reuters.de
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