Da die Taten nicht strafrechtlich verfolgt würden, könnten Kämpfer die Zivilbevölkerung nach Belieben terrorisieren, klagt Lewis Mudge, ein Afrika-Experte bei HRW. Die Gewalt schüre wiederum Gegenangriffe. HRW sprach nach eigenen Angaben mit Hunderten Opfern und Augenzeugen. UN-Angaben zufolge sind rund eine Million Menschen vor der Gewalt im Land geflohen - etwa jeder fünfte Bewohner des Staates.
Die Zentralafrikanische Republik war 2013 in einen Bürgerkrieg gerutscht, in dem sich Milizen der christlichen Mehrheit und jene der muslimischen Minderheit gegenüberstanden. In den vergangenen Monaten ist die Gewalt jedoch wieder aufgeflammt. Trotz der Unterzeichnung eines Friedensabkommens im Juni kommt es immer wieder zu Gefechten. (dpa)
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