Schutz vor möglichen Übergriffen: Bundeswehr verbietet Uniformen bei G20-Gipfel

  05 Juli 2017    Gelesen: 472
Schutz vor möglichen Übergriffen: Bundeswehr verbietet Uniformen bei G20-Gipfel
Die Bundeswehr soll die Soldaten im Raum Hamburg aufgefordert haben, zum Schutz vor möglichen Übergriffen während des G20-Gipfels keine Uniform zu tragen, schreibt „Spiegel Online“ am Mittwoch.

In einem internen Sicherheitshinweis des Verteidigungsministeriums heißt es, „dass Soldaten in Uniform, die sich während der angekündigten Proteste im Stadtgebiet bewegen, Ziel spontaner Angriffe gewaltbereiter linksextremistischer Protestteilnehmer werden könnten“. In diesem Zusammenhang sollten die in Hamburg stationierten Soldaten während des G20-Gipfels in der Öffentlichkeit nur in Zivilkleidung auftreten. Die Vorschriften gelten demnach vom 5. bis zum 9. Juli.

Zudem sollten auch alle Militärfahrzeuge in eigens gesicherten Bereichen abgestellt werden. In Militärkreisen heißt es, man müsse mit bis zu 10.000 gewaltbereiten Demonstranten aus ganz Europa rechnen.

Die größte Sorge der Militärs stellt dem Blatt zufolge der Einsatz von Dutzenden Stör-Drohnen der Demonstranten dar. Bisher gebe es keine effektiven Mittel gegen den möglichen Stör-Schwarm.
Der G20-Gipfel soll am 7. und 8. Juli in Hamburg stattfinden.

Quelle : sputnik.de

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