Über einen Zeitraum von mindestens sieben Jahren hätten Audi-Mitarbeiter immer wieder darauf hingewiesen, dass die Software US-Vorschriften verletze, erklärte das Ministerium. Der Manager habe diese Warnungen jedoch ignoriert oder unterdrückt.
Zugleich habe er seinen Mitarbeiter angeordnet, Falschinformationen an die US-Aufsichtsbehörden weiterzureichen, wonach die Audi-Dieselfahrzeuge nicht mit Systemen ausgestattet seien, welche Abgastests manipulierten. Die Ermittler stützten sich unter anderem auf Informationen eines nicht genannten Audi-Mitarbeiters, der mit den US-Behörden kooperiere und gegen den im Gegenzug nicht ermittelt werde.
Volkswagen hatte im September 2015 zugegeben, bei weltweit elf Millionen Diesel-Pkw die Abgasreinigung manipuliert zu haben. In den USA muss der Konzern bereits Milliarden an Strafzahlungen tätigen.
Quelle: n-tv.de , bad/rts
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