Gemeinsam mit etwa hundert Soldaten nahm die Ministerin an einem Feldgottesdienst teil. Sie trug eine schwarze Trauerschleife und verlas gemeinsam mit dem Pfarrer die Fürbitten, die auch die Bitte um den Segen für die Truppen im Auslandseinsatz und Trost für die Angehörigen der beiden getöteten Bundeswehr-Soldaten einschlossen.
Ihr sei es wichtig gewesen, den Soldaten nach dem Unglück am Mittwoch nahe zu sein, sagte von der Leyen. "Dieser Verlust wiegt schwer. Deshalb möchte ich heute den Tag hier im Kontingent verbringen, um Raum und Zeit zu lassen für viele Gespräche", erklärte sie.
Mission Ursachenforschung
In Gao wolle sie zudem mit dem Untersuchungsteam reden, das nach der Ursache für den Absturz des Kampfhubschraubers vom Typ Tiger sucht. "Es ist wichtig, dass wir mit der gebotenen Sorgfalt diese Absturzsursache aufklären", betonte von der Leyen, die anschließend nach Niger und in die malische Hauptstadt Bamako weiterreisen will.
Von der Leyen nahm die Leichen der verunglückten Soldaten am Samstagabend in Köln feierlich in Empfang - und machte sich danach direkt auf in das Krisenland. Die Reise der Ministerin nach Westafrika war schon mehrere Wochen lang geplant.
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