Weil sie aus einer Lagerhalle Tiergeräusche hörten und "Verwesungsgeruch" wahrnahmen, besorgten sich die Ermittler einen Durchsuchungsbeschluss, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Tierschutzorganisation Humane Society sprach von "entsetzlichen Zuständen" in der Halle. Die Tiere hätten weder Wasser noch Nahrung noch ausreichend frische Luft gehabt. "Es war das schlimmste, was ich in den neun Jahren, seit ich Mitglied bin, gesehen habe", sagte die Tierschützerin Silvia Lemos dem Fernsehsender ABC.
Nach Angaben des Polizeisprechers lagen einige der toten Tiere in Käfigen, andere lebten inmitten von Fäkalien und Kadavern. Der Gestank sei "grauenhaft" gewesen, sagte der Sprecher. Ein Nachbar gab an, dass der verantwortliche Mann als Haustiergroßhändler tätig war. Gegen den Besitzer der Lagerhalle, der bereits wegen anderer Vorwürfe in Haft sitzt, wird nun auch wegen Tierquälerei ermittelt.
Quelle: n-tv.de , jaz/AFP
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