„Die Knochen werden zwischen 3500 und 2900 vor Christus datiert“, erklärte Semi Mur, eines der Mitglieder der Forschungsgruppe, gegenüber dem Blatt.
Die Wissenschaftler haben ihm zufolge Knochen analysiert, die zuvor in sieben Grabstätten entdeckt worden seien, darunter sowohl verbrannte als auch erhalten gebliebene Überreste von rund 40 Menschen.
„Wir haben an den (unverbrannten – Anm. d. Red.) Knochen Spuren von Schnitten durch Instrumente aus Stein gefunden, und zwar an den Band- und Sehnenansätzen in großen Gelenken wie Schulter, Ellbogen, Hüfte und Knöchel“, erklärte Jonny Geber, Professor für Anatomie an der University of Otago in Neuseeland.
Ihm zufolge zeugt dies davon, dass die alten Völker Irlands ein komplexes Begräbnisritual gehabt hatten, bei dem die Körper der Verstorbenen zerteilt wurden.
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