Für den A400M sei der Einsatz angesichts der Dimension eine Premiere, sagte der Sprecher der Luftwaffe. Die erste in die Karibik gestartete Maschine war im vergangenen Monat bei einem Tankstopp auf den Azoren liegengeblieben. Im Ölkreislauf des Triebwerks hatten sich Metallspäne gelöst. Die Maschine werde derzeit im Fliegerhorst Wunstorf instand gesetzt, sagte der Sprecher. Mit den drei weiteren A400M habe es beim Hilfseinsatz aber keine Probleme gegeben.
Der A400M zählt zu den problematischsten Rüstungsprojekten der Bundeswehr. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Pannen an dem Flieger. Im Februar war auch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bei ihrer ersten Dienstreise mit dem A400M Opfer eines Defekts geworden. Sie kam zwar bis ins litauische Kaunas. Dort blieb die Maschine aber mit einem Triebwerkschaden liegen.
Vor einer Woche hatte sich ein Krisenteam der Bundesregierung auf den Weg in die Karibik gemacht. Bis zu 200.000 deutsche Staatsangehörige halten sich nach Angaben des Außenamts in Florida auf. Auch in der Karibik seien Deutsche von dem Sturm betroffen. (dpa)
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