Die Zahl der Toten durch den jüngsten Ausbruch der Pest auf Madagaskar ist indes auf mehr als 100 gestiegen. Gut 1.100 Menschen infizierten sich mit der Krankheit.
Unbehandelt führt die hochgefährliche Lungenpest oft innerhalb von 24 Stunden zum Tod. Da sie wie eine Grippe durch Tröpfchen übertragen wird, kann sie sich sehr schnell ausbreiten. Kleinere Ausbrüche der weniger gefährlichen Beulenpest sind auf Madagaskar nicht unüblich, durch die vielen Lungenpest-Erkrankten ist die aktuelle Epidemie jedoch deutlich schwerwiegender. (RIA Nowosti/dpa)
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