Bei dem Hauptbelastungszeugen handelt es sich um einen ehemaligen IS-Sympathisanten aus Gelsenkirchen, der sich nach einer Syrienreise von der Terrormiliz lossagte und bei den Fahndern auspackte. Zuvor soll die Gruppe um Abu Walaa seine Ausreise organisiert haben. "Sheikh Abu Walaa", wie der Zeuge sagte, sei der einzige Prediger in Deutschland gewesen, der die Ausreise zum IS unterstützt. Zwei der Mitangeklagten hätten ihm gesagt, dass Abu Walaa der IS-Repräsentant in Deutschland sei.
Die Bundesanwaltschaft hält Abu Walaa für die zentrale Führungsfigur des IS in Deutschland. Der 33-jährige Iraker und vier weitere mutmaßliche Top-Islamisten müssen sich seit Ende September wegen Unterstützung und Mitgliedschaft in der Terrormiliz Islamischer Staat verantworten. Mit den Mitangeklagten soll Abu Walaa junge Menschen islamistisch radikalisiert und in die IS-Kampfgebiete geschickt haben.
Quelle: n-tv.de
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