80 Prozent der Terminal-Türen funktionieren

  19 November 2017    Gelesen: 482
80 Prozent der Terminal-Türen funktionieren

Nach elf Jahren Bauzeit werden die Mängel am Hauptstadtflughafen BER weniger. Statt 3000 soll es im Fluggastterminal nun nur noch etwa 30 "technische Risiken" geben. In wenigen Wochen wird der Eröffnungstermin erwartet.

In dem noch nicht fertiggestellten Fluggastterminal des neuen Hauptstadtflughafens BER in Schönefeld bestehen derzeit noch etwa 30 "technische Risiken" von vormals 3000. Diese Zahl nennt die Berliner Senatsverwaltung für Finanzen in ihrer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des Grünen-Senatsabgeordneten Andreas Otto.

"Einzelne Maßnahmen und Mängelbeseitigungen" würden gegenwärtig "seitens der Firmen und der Objektüberwachung" abgearbeitet, heißt es. Von den Türen im Terminal seien inzwischen 80 Prozent voll funktionsfähig, die übrigen würden "überwiegend bis Jahresende in Betrieb gesetzt".

Auch die Steuer-Software für die Brandmeldeanlagen sei weitgehend installiert. Weiter heißt es: "Fast 90 Prozent der maschinellen Entrauchungsszenarien sind zum 1.11. einreguliert."

Wegen Planungsfehlern, Baumängeln und Missmanagement wurde der Start des drittgrößten deutschen Flughafens seit dem Baubeginn 2006 schon sechs Mal verschoben. Jetzt soll am 15. Dezember ein Eröffnungstermin bekanntgegeben werden. Eine Inbetriebnahme des BER vor dem Spätsommer 2019 gilt als ausgeschlossen.

Aktuell betragen die monatlichen Unterhaltskosten für den Bau nach Angaben der Finanzverwaltung 10 bis 13 Millionen Euro. Enthalten seien hierin unter anderem Kosten für Bauherrenleistungen, Projektsteuerung, Bauüberwachung, Ausführungsplanung und Baustellensicherheit.

Quelle: n-tv.de

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