Mindestens 22 Tote bei Kämpfen von Stammesgruppen im Südsudan

  07 Dezember 2017    Gelesen: 653
Mindestens 22 Tote bei Kämpfen von Stammesgruppen im Südsudan
Juba (dpa) – Bei bewaffneten Kämpfen zweier Stammesgruppen sind im Südsudan mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 15 Menschen seien verletzt worden, teilten die örtlichen Behörden am Mittwoch mit. Die Gefechte im zentralen Bundesstaat Lakes hingen demnach womöglich mit Viehdiebstahl zusammen.
Gewaltsame Viehdiebstähle sind in dem ostafrikanischen Land nicht ungewöhnlich, sie haben häufig auch ethnische Hintergründe. Nach Jahrzehnten verschiedener Konflikte sind Bauern im Südsudan häufig mit Maschinenpistolen bewaffnet. Rivalitäten können leicht eskalieren. Zudem herrscht in dem ölreichen Staat seit Ende 2013 ein blutiger Bürgerkrieg. Zehntausende sind ums Leben gekommen, etwa vier Millionen Südsudanesen sind vor der Gewalt geflohen.

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