Es war an diesem Tag nicht der erste Versuch, den Prozess zu beenden, bevor er überhaupt richtig begonnen hat. Dass bei dem Verfahren nicht die richtigen auf der Anklagebank sitzen, wurde im Vorfeld des Verfahrens oft gesagt. Aus Sicht der Angeklagten und ihrer Verteidiger müsste im Verfahren auch der Einsatz der Polizei aufgearbeitet werden. Doch der damalige NRW-Innenminister Ralf Jäger (erst kurz vor der Loveparade kam er ins Amt), hatte bereits kurz nach der Duisburger Loveparade-Tragödie erklärt: "Die Polizei hat keine Fehler gemacht.“ Deshalb wirft Verteidigerin Katharina Kolbe (sie vertritt den Bauamts-Sachbearbeiter Peter G.) Ralf Jäger vor, die Ermittlungen erschwert, wenn nicht sogar in eine falsche Richtung geleitet zu haben.
n-tv.de
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