Zwölf Menschen sterben bei Wohnhausbrand

  29 Dezember 2017    Gelesen: 665
Zwölf Menschen sterben bei Wohnhausbrand
Im New Yorker Stadtteil Bronx bricht ein Feuer aus, das sich rasend schnell verbreitet. Bisher kann die Feuerwehr zwölf Tote aus dem Haus bergen, viele weitere sind verletzt. Es ist das tödlichste Feuer in der Stadt seit Jahrzehnten.
Bei einem Brand in einem New Yorker Wohnhaus sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Vier weitere Menschen wurden nach offiziellen Angaben der Feuerwehr lebensgefährlich verletzt, die "New York Times" berichtete von mindestens neun Verletzten. Die Getöteten seien zwischen einem Jahr und fünfzig Jahren alt, hieß es. Weitere Todesopfer seien zu erwarten, sagte Bürgermeister Bill de Blasio bei einer Pressekonferenz.

Medienberichten zufolge wurden zwei der Toten in einer mit Wasser gefüllten Badewanne gefunden, wo sie offenbar vor dem Brand Schutz gesucht hatten. Eine Bewohnerin berichtete, sie habe den Flammen mit ihrer Tochter entkommen können und beim Verlassen des Gebäudes zwei Nachbarskinder hinausgetragen. Weitere Kinder der Familie habe sie aber zurücklassen müssen.

Bei dem Einsatz im Stadtteil Bronx agierte die Feuerwehr mit über 160 Kräften bei Außentemperaturen um minus zehn Grad Celsius. Inzwischen konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden, zudem retteten Feuerwehrkräfte zwölf weitere Menschen vor den Flammen. Die Suche nach weiteren Opfern dauerte an.

Das Feuer war am Abend gegen 19 Uhr Ortszeit (01 Uhr MEZ) in den unteren Stockwerken eines Gebäudes im Stadtteil Bronx ausgebrochen und hatte sich schnell nach oben ausgebreitet. Die Brandursache war zunächst unklar.

Mit Blick auf die Opferzahl sprach de Blasio von einer der schwersten Brandkatastrophen seit "vielen, vielen Jahren". Medien sprachen vom tödlichsten Brand seit 1990. Damals waren in einem Clubgebäude 87 Menschen ums Leben gekommen.

Quelle: n-tv.de

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