Mit der Kür ihres Lebens sind Aljona Savchenko und Bruno Massot in Pyeongchang doch noch zum ersehnten Olympiagold gelaufen. Erschöpft, mit Tränen in den Augen und überglücklich sank das Oberstdorfer Paar auf das Eis, zu den applaudierenden Fans gehörte auch Katarina Witt. Nahezu alle Elemente gelangen den Schützlingen von Trainer Alexander König perfekt, auch beim Coach wurden die Augen feucht. Vergessen war der Patzer des gebürtigen Franzosen Massot im Kurzprogramm, als er den Salchow nur doppelt gesprungen war. Vom vierten Platz schoben sich die Vize-Weltmeister zur Musik der Natur-Doku "Die Welt von oben" noch auf den Goldrang vor. Für Deutschland ist dieser Paarlauf-Olympiasieg der erste seit 66 Jahren, seinerzeit hatten Ria Baran und Paul Falk in Oslo triumphiert.
Für die 34-jährige Savchenko erfüllte sich damit ein ganz besonderer Traum. Im fünften Anlauf steht die gebürtige Ukrainerin zum ersten Mal bei Olympia ganz oben auf dem Siegertreppchen. Mit ihrem früheren Partner Robin Szolkowy hatte die fünfmalige Weltmeisterin zweimal Bronze geholt. Diesmal ging die Silbermedaille an die nach dem Kurzprogramm führenden Weltmeister Sui Wenjing und Han Cong. Die beiden Chinesen leisteten sich in der Kür zwei Patzer und lagen knapp hinter den Vize-Weltmeistern. Rang drei sicherten sich die Kanadier Meagan Duhamel und Eric Radford.
n-tv.de
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