Retter suchen nach polnischen Bergleuten

  06 Mai 2018    Gelesen: 2519
Retter suchen nach polnischen Bergleuten

Am Samstagmittag gibt es in einem Bergwerk im Süden Polens in 900 Metern Tiefe plötzlich eine Erschütterung - sieben Bergleute werden in darunterliegenden Gängen eingeschlossen. Die Suche nach ihnen wird durch eine hohe Methankonzentration im Stollen erschwert.

 

Nach einem Minenunglück im Süden Polens suchen Rettungskräfte nach Überlebenden unter Tage. Vier Bergleute wurden am Samstagabend noch vermisst, zu einem fünften konnten die Helfer zumindest Kontakt aufnehmen und seine Position orten, sagte eine Bergwerkssprecherin im Fernsehsender TVN24.

Zuvor konnten zwei eingeschlossene Kumpel nach einer mehrstündigen Suche aus rund 1000 Metern Tiefe befreit werden. Die beiden Geretteten seien zwar verletzt, aber bei Bewusstsein, sagte die Sprecherin.

Nach Angaben der staatlichen Bergbaubehörde kam es im Stollen Zofiowka des Bergwerks von Jastrzebie-Zdroj an der tschechischen Grenze aus zunächst ungeklärter Ursache zu einer Erschütterung in etwa 900 Metern Tiefe. Dadurch seien die sieben Bergleute in darunter liegenden Gängen eingeschlossen worden. Die sofort eingeleitete Rettungsaktion sei durch eine sehr hohe Methankonzentration im Stollen behindert worden, erklärte ein Sprecher der Rettungsmannschaften TVN24.

Quelle: n-tv.de


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