25-Millionen-Dollar-Klage

  17 Juli 2018    Gelesen: 966
25-Millionen-Dollar-Klage

Der Streit mit seinen Anwälten brachte zahlreiche Details über Johnny Depps angebliche Verschwendungssucht ans Licht. Nun hat sich der Schauspieler still und leise mit seinen früheren Managern geeinigt.

 

Johnny Depp gilt als jemand, der Dinge gern mal aufbauscht. Als seine mit ihm zerstrittenen Manager behaupteten, er gebe Zehntausende Dollar für Wein aus, entgegnete der Schauspieler, es sei in Wahrheit viel mehr. Nun ist der hinter der Posse liegende Streit über Missmanagement und Betrug ganz leise und ohne viel Aufsehen beigelegt worden.

Die juristische Auseinandersetzung, die Depp mit der Management-Gruppe TMG führte, sei beendet worden, teilte eine Sprecherin des 55-Jährigen mit - kurz vor einer für August in Los Angeles angesetzten Gerichtsverhandlung. Details der Einigung? Werden lieber nicht genannt. Wie viel Geld geflossen ist? Offen.

Klar ist: Der "Piraten der Karibik"-Star hatte die TMG-Manager wegen mehr als 25 Millionen Dollar verklagt. Er warf ihnen vor, ihre Nachlässigkeit habe ihm Kosten in dieser Höhe beschert. Unter anderem sollen wegen verspäteter Steuerzahlungen 7,5 Millionen Dollar Strafen aufgelaufen sein.

TMG hatte dagegengehalten, hinter den Verzögerungen stünde ein extravaganter Lebensstil des Schauspielers, den er sich eigentlich nicht leisten könne. Sein einst auf 650 Millionen Dollar geschätztes Vermögen habe er verprasst - für Villen, Jachten, Kunstwerke, und, und, und. Depp wies das jedoch empört zurück.

Die jetzige Einigung ist laut Depps Sprecherin "ein weiteres Zeichen dafür, dass Johnny entschlossen ist, seinen persönlichen und künstlerischen Ruf im Interesse seiner Familie und seiner Karriere entschieden zu verteidigen". Depp könne sich nun auf die Tournee mit seiner Band, den Hollywood Vampires, konzentrieren - außerdem könne er weiter für seinen Film "Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald" Werbung machen.

spiegel


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