RWE rechnet mit deutlichem Stellenabbau

  28 Januar 2019    Gelesen: 740
RWE rechnet mit deutlichem Stellenabbau

Der Energiekonzern RWE rechnet wegen des Ausstiegs aus der Kohleverstromung mit einem deutlichen Stellenabbau. Der Vorstandsvorsitzende Schmitz sagte der „Rheinischen Post“, er gehe von einem signifikanten Abbau bereits bis 2023 aus, der weit über die bisherigen Planungen hinausgehe.

 

Dies betreffe vor allem die Mitarbeiter der zu schließenden Kraftwerke, aber auch jene im Tagebau. Schmitz betonte, der Stellenabbau werde sozialverträglich erfolgen. Die Kohlekommission hatte am Samstag empfohlen, bis 2038 aus der Kohleverstromung auszusteigen. Die Bundesregierung signalisierte, den Ausstieg schnell zu finanzieren. Wirtschaftsminister Altmaier sagte im „Bericht aus Berlin“ in der ARD: „Wir sind bereit, einen sehr schnellen Start der Finanzierung zu machen. Dafür steht Geld im Bundeshaushalt zur Verfügung.“ 

Die Frage sei aber immer, ob das Geld vor Ort auch ankomme. „Werden die Maßnahmen vor Ort gemacht, werden Straßen und Schienen gebaut.“ Dafür werde die Bundesregierung ein Maßnahmegesetz verabschieden, in dem es um den Strukturwandel und neue Arbeitsplätze gehe.

 

deutschlandfunk


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